Föhn

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Gestern Abend waren V. und ich im Kino. Der Film war „La La Land“. Ich fand ihn eher geht so. Die Musik hat Ohrwurmcharakter wiederholt sich aber im großen Ganzen dauernd. Die Handlung war kitschig. Das Ende passte nicht zum ganzen Kitsch davor.

Um nicht gleich nach Hause zu eilen, sind wir nach dem Film noch schnell zum Fast-Food Asiaten gegangen und haben uns eine Portion Hähnchenspieße geteilt.

Wir kamen also spät ins Bett. Die Kinder schliefen schon. Soweit war alles gut.

Dann fing E. in der Nacht an zu Husten und hörte nicht mehr auf, bis sie sich einmal über mir und unserem Bett übergeben hatte und sich selbst noch mitten in die Milchpampe rein gelegt hatte. Nachdem wir geduscht/gewaschen waren und das Bett neu bezogen war, waren wir dann hellwach. Dementsprechend müde waren wir heute morgen. Ich fühlte mich als Zombie, V. stellte den Kindern eine Folge „Urmel aus dem Eis“ an. Zu allem Überfluss wachte J. auch noch mit einer üblen Laune auf, er war am Abend definitiv zu spät eingeschlafen.

Wir mussten zu unserer allwöchentlichen Einkaufstour, doch dieses Mal machten wir es anders als sonst. Während V. alle Geschäfte und Marktstände abklapperte, die am Mittag schließen würden, verweilten die Kinder und ich am nahegelegenen Spielplatz. Wir aßen dort zu Mittag (Picknick mit Brezeln, Wurst, Käse, Äpfeln und Möhren) und als es Zeit wurde langsam wieder aufzubrechen, ging ich auf eine zweite Einkaufstour im Supermarkt, während V. mit den Kindern beim Spielplatz blieb.

Nach dem Einkaufen fuhren wir auf unseren Fahrrädern mit einem proppenvollen Kinderanhänger (E. und alle Einkäufe) und zwei Kindern in Fahrradsitzen nach Hause, wo ich schnell die Einkaufsbeutel ausräumte, E. wickelte und stillte, bevor wir wieder losfuhren. T. war im Fahrradsitz eingeschlafen, sie haben wir dann in den Anhänger gesetzt. Wir wollten M.s Haus, welches nun im Rohbau steht, angucken. Es hatte zwar den ganzen Tag schon stark gestürmt, sodass wir schon einige Teile von der Terasse ins Haus holen mussten, aber nun fing es so stark an zu stürmen, dass wir auf unseren Rädern kaum noch vorwärts gekommen sind. Im Haus, das nur mit einer Plane abgedeckt ist, die sich losgerissen hatte, war es unglaublich laut, es pfiff und knallte die ganze Zeit. Der Föhn wurde immer stärker und es fing an zu tropfen, wir entschlossen uns noch bei Oma und Opa zum Kaffee vorbei zu fahren, sie hatten das Haus auch angeguckt und konnten zumindest J. im Auto mitnehmen. Als wir dort ankamen, waren V. und ich total platt.

Nach dem Kaffee mussten wir dann aber doch wieder nach Hause fahren. Es regnete nun nicht mehr. Zu Hause hat V. dann gekocht, während ich mit den Kindern ein Spiel aus der Bücherei ausprobiert habe. J. und T. waren, sobald wir nicht mehr draußen waren, heute sehr stark am Grenzen austesten. Beim Spielen gab es aber etwas Ruhe. V. kochte in der Zwischenzeit Spinatspätzle und als die fertig waren, haben wir zu Abend gegessen.

Eigentlich wollten wir heute Abend noch zum Funken gehen, das wurde uns dann aber zu viel. Wir werden morgen zum Funken bei Oma und Opa gehen.

 

Kategorie: Allgemein

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