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Kategorie-Archiv: Haus und Garten

Unser Haus – Unsere Baustelle – Teil 2

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Im März 2013 haben wir angefangen, die ersten Aufträge zu vergeben. Erstmal konnten wir nur im Erdgeschoss renovieren, da im oberen Stockwerk noch die Vorbesitzer wohnten.
Im Erdgeschoss befanden sich: Zwei Schlafzimmer, eine Küche (Durchgangszimmer), ein Wohnzimmer, ein Wintergarten. Einen Halbstock tiefer befand sich in Richtung Stall ein kleines altmodisches Bad.

Das ehemalige Badezimmer befand sich schon fast im Stall.

Das ehemalige Badezimmer befand sich schon fast im Stall.


Das Badezimmer war kalt, altmodisch und man hatte das Gefühl, dass man schon halb im Stall war. Es war also an einer Stelle, die ich für ein Badezimmer völlig ungeeignet finde.

Das erste Schlafzimmer befand sich hinter der Küche, wie es früher in solchen Wohnhäusern ja häufig war. Das zweite Schlafzimmer ist vom Gang aus erreichbar.

Der Wintergarten befand sich vor dem Küchenfenster und war hauptsächlich aus Holz. Es war im Winter kalt, im Sommer heiß und in der Küche war es stockdunkel.

Das Wohnzimmer war sehr niedrig (die Decke war abgehängt) und durch den Wintergarten dunkel.

Nun sind wir keine Wohnzimmermenschen. Wenn wir ein Wohnzimmer nutzen, dann abends, wenn wir gemütlich auf dem Sofa sitzen, ein Buch lesen oder im Internet surfen oder einen Film anschauen wollen. Das heißt, im Schnitt kommen wir nicht sehr häufig dazu, einen solchen Raum zu nutzen und wenn, dann sind wir unter uns. Im Allgemeinen ist dieser Raum ein Rückzugsraum, kein Vorzeigeraum, wie das früher so häufig der Fall war. Unser Leben spielt sich in der Küche ab. Bei Tino zu Hause gab es nur einen großen Raum im unteren Stockwerk, der natürlich die Küche enthielt, einen Esstisch und eine Ofenbank. Bei mir zu Hause wurde in der Küche am großen Tisch alles gemacht: Gegessen, gespielt, geredet, Hausaufgaben, etc.. Das Wohnzimmer wurde hauptsächlich zum Fernsehen genutzt oder von uns Kindern als Spielzimmer.

Wir haben uns also entschieden, dass wir kein Wohnzimmer im Erdgeschoss brauchen. Stattdessen haben wir ein Badezimmer eingebaut, direkt neben der Küche, im Wohnbereich. Und eine Abstell- oder Speisekammer, die unsere Küchenzeile verlängert, sodass wir Sachen schnell zur Hand haben aber nicht dauerhaft vor Augen. Außerdem haben wir anstelle des über die Küche erreichbaren Schlafzimmers, ein Esszimmer eingerichtet. Den Wintergarten haben wir abgerissen.

Die Küche ist groß genug, dass zwei gemütliche Sessel Platz haben und am Ofen haben wir eine Bank geplant, die breit genug sein wird, dass sich eine Person hinlegen kann.

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Unser Haus – Unsere Baustelle – Teil 1

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Ich dachte mir, ich könnte heute mal ein bisschen mehr über unser Haus schreiben. Es ist ein wichtiges Thema hier bei uns und wir sind immer sehr damit beschäftigt zu planen, Angebote einzuholen, Arbeiten zu kontrollieren, etc.

Im September 2012 haben wir das Haus zum ersten Mal besichtigt. Es war alt, dunkel, ungepflegt, verraucht, die Grundstücksgrenzen waren nicht klar, die Vorbesitzer wollten noch eine Weile wohnen bleiben. Alles in allem nicht die idealen Voraussetzungen. Aber: Die Lage war traumhaft und das Haus hatte eine Menge Potential und viel Platz.

Die Lichtverhältnisse im ehemaligen Wohnzimmer und Küche (auf der anderen Seite des Durchgangs) im März am frühen Abend.

Die Lichtverhältnisse im ehemaligen Wohnzimmer und in der Küche (auf der anderen Seite des Durchgangs) im März am frühen Abend.


Zum Vergleich: Das Badezimmer befindet sich nun dort, wo vorher das große Wohnzimmerfenster war. Vom Bad kommt man direkt in die Küche, die Sonne scheint zum Fenster herein und macht alles hell und freundlich (Aufnahme Weihnachten 2013 Mittags)

Zum Vergleich: Das Badezimmer befindet sich nun dort, wo vorher das große Wohnzimmerfenster war. Vom Bad kommt man direkt in die Küche, die Sonne scheint zum Fenster herein und macht alles hell und freundlich (Aufnahme Weihnachten 2013 Mittags)

Ein paar Eckdaten, warum wir uns trotz aller Hindernisse für das Haus entschieden haben:
Das Haus wurde 1939 gebaut, es besteht aus einem Wohnteil und einem Stall mit Heuboden. Insgesamt hat das Grundstück eine Fläche von etwas mehr als 800 Quadratmetern. Alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind in höchstens 10 Minuten zu Fuß zu erreichen (Wie lang ich mit Murmeli brauche, um die weiter entfernten Läden zu erreichen, habe ich noch nicht ausprobiert. Zu den 5 Minuten entfernten Läden brauchen wir ca. 45 Minuten). Der Spielplatz befindet sich unmittelbar gegenüber von unserem Haus, Schule und Kindergarten befinden sich in einem 5 Minuten Radius, zur Volksschule muss das Murmeli nur unsere Straße überqueren (welche eine Sackgasse ist). Die nächste Bushaltestelle ist ebenfalls in diesem Radius, die Busverbindungen sind (für eine Kleinstadt) sehr gut (Busse spätestens alle 15 Minuten). Das Haus ist solide gebaut, das Dach ist in Ordnung, es ist flexibel, sodass wir die Raumaufteilung machen können, wie es für uns praktisch ist, es gibt viel Raum um sich zu verwirklichen (im Stall zum Beispiel).

Bei Vollzeitvater gab es mal eine Liste mit Kriterien für den Hauskauf. Unsere Kriterien waren ähnlich, aber nicht genau gleich. Zum Beispiel haben wir kein Auto, uns waren also die drei Stellplätze, die wir hier hatten, herzlich egal. Aber insgesamt gefällt mir die Liste gut.

Unsere MUSS-Kriterien:

Es muss Platz für eine große Familie sein
Es muss einen großen Garten geben
Kein Fertigteilhaus
30er Zone
Einkaufsmöglichkeiten zu Fuß gut zu erreichenn
Volksschule zu Fuß gut zu erreichen
Gute Bus-Verbindungen
Es muss einen Keller geben
Darf nicht im gleichen Stadtteil liegen, in dem die Großeltern leben
Platz für eine Waschküche und einen Trockenraum (Waschküche ja im Erdgeschoss, „Trockenraum“ auf dem Dachboden)

Nice-to-have:
Baujahr vor dem Kriegsanfang
Spielplatz in unmittelbarer Nähe
Ein Holzofen (Haben wir selbst noch einbauen lassen)

Kann-Kriterien:
Die Möglichkeit aus dem großen Haus später mal zwei Wohnungen zu machen (Haben wir vorgesehen)

Tatsächlich sind wir nicht im gleichen Stadtteil, wie die Großeltern, aber sie sind sehr gut mit dem Fahrrad und notfalls auch zu Fuß zu erreichen (Mit Kinderwagen dauert das etwa so lang, wie mit einem laufenden Murmeli zum Einkaufen). Das ist enorm praktisch, weil das Murmeli doch recht häufig bei seinen Großeltern ist.

Das mit der Waschküche im Erdgeschoss und der Wäscheleine auf dem Dachboden ist unpraktisch, lässt sich aber leider nicht anders machen. In der Waschküche selber trocknet Wäsche extrem schlecht und sie ist auch eigentlich zu klein zum Wäsche aufhängen. Jetzt im „Sommer“ ist das Fenster dauerhaft gekippt, wodurch das Trocknen klappt, ich (bzw. im Moment Tino) bringe im Moment nur große Sachen auf den Dachboden (Bettwäsche zum Beispiel). Einen Trockner haben wir nicht. Ich würde auch gern mal unsere Wäschespinne ausprobieren, aber es regnet ja andauernd…

Fotos vom Dachboden

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Und so sieht übrigens der Dachboden aus:

Es gibt ein kleines Fenster im Giebel, wo sehr dreckige, ehemals weiße Gardinen davor hängen. Man sieht hier auch, dass in dieser Wand Fachwerk ist (nirgendwo sonst im Haus ist Fachwerk):
Dachboden 3

Es gibt kein Unterdach, man guckt direkt auf die Dachziegel. Und es hängen uralte, verstaubte Spinnweben herum. Die Stromleitung ist nicht mehr in Gebrauch, das war mal der Hausanschluss, der oberirdisch ins Haus kam:
Dachboden 1

Der Boden besteht nur aus Brettern. Darunter befinden sich die Isolierung. An den Holzlatten wurde wohl ehemals Mais aufgehängt. Von dem haben wir in der Schlacke, die vor der Isolierung im Boden war, auch noch einige Überreste gefunden:
Dachboden 2

Kategorie: Haus und Garten

Es reicht!

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Ich hab die Nase voll vom ewigen Dreck im Haus, von dauernd kaputten Sachen von Chaos in jeder Ecke, von keiner Zeit um irgendwas zu beheben.

Es gibt neue (und wiederbelebte) Regeln im Haus:

  1. Kein Ball im Haus (außer wenn es regnet, aber dann ausschließlich im Kinderzimmer)
  2. Gegessen wird am Tisch und nirgendwo sonst (oha, da muss ich mich auch zusammenreißen)
  3. Schuhe werden draußen ausgezogen, das gilt auch für das Murmeli (alle anderen halten sich eh dran)

Ok, das sind ganz normale Regeln und 2. und 3. waren auch bisher immer in Kraft. Aber wurden eben nicht so konsequent eingehalten. Regel 1 muss leider sein. Wenn nur das Murmeli Ball spielen würde, wäre das noch nicht so gefährlich für die zerbrechlichen Gegenstände (die nicht in seiner Reichweite stehen). Aber leider kann ich davon nicht ausgehen…

Außerdem habe ich gute Vorsätze:

  1. Die Küche vor dem Schlafengehen aufräumen
  2. Beim Kochen nicht so ein Chaos anrichten
  3. Eine Putzfrau organisieren
  4. Keine zerbrechlichen Gegenstände mehr draußen stehen lassen

Und wir haben jetzt eine öffentlich einsehbare ToDo-Liste (bisher war die in meinem Kalender, weil ich mir nie merken kann, was ich alles machen muss und weil ich dann immer versuche dran zu denken und dann nie den Kopf frei kriege vor lauter Aufgaben) an der wir heute sogar schon ganz fleißig gearbeitet haben. Einige der vielen vielen kleinen Baustellen im Haus sind angegangen worden. Ein sehr erfolgreicher Tag also!

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Schnecken, Schnecken, nichts als Schnecken

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Wie bin ich nur auf die grandiose Idee gekommen, ich könnte in meinem schönen großen Garten Salat anpflanzen? Seit ich letzten Samstag die 36 Salatpflänzchen gesetzt habe, ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht Abends um die 50 Schnecken rund um und aus dem Beet gepflückt habe. Die Male, wo ich es geschafft habe, ab Morgen auch zu sammeln, kamen noch dazu und gestern hat es geregnet. Das war echt der Hammer! Der ganze Eimerboden voll bedeckt und die Schnecken schon gestapelt. Tja, und der Salat? Ein paar Pflänzchen haben überlebt. Und die gilt es nun zu schützen!

Was also tun? Mit dem Einsammeln komme ich nicht hinterher. Zerschneiden fällt aus dem gleichen Grund raus, Bierfalle, etc. sollen ja nicht so wahnsinnig gut helfen und nur noch mehr Schnecken anziehen. Wenn ich Schneckenkorn im Salatbeet verstreue, wird das kaum helfen. Dann krepieren die Schnecken und es kommen einfach wieder welche nach. Schneckenzäune sollen Schnecken abhalten, die außerhalb des Beetes sind. Aber die Schnecken im Beet sind ja schon drin.

Ich versuche jetzt eine Mischung. Ein Schneckenzaun ist aufgestellt und Scheckenkorn wird in den nächsten Tagen verteilt, falls sich die Schnecken nicht durch Einsammeln reduzieren lassen. Irgendwie schrecke ich nämlich doch noch davor zurück Gift zu verstreuen.

Denn was, wenn das jemand isst, der das nicht essen sollte? Das Murmeli zum Beispiel? Oder die Nachbarskatze oder einer von den Vögeln, die in unserer Weide immer so schön singen? Und außerdem steht auf der Verpackung, es sei schädlich für Regenwürmer.

Die Schnecken im Blumenbeet sind übrigens nicht so sehr zahlreich. Und in der Wiese dürfen sie von mir aus bleiben und den Löwenzahn fressen. Das Murmeli steuert übrigens immer zielstrebig auf Pusteblumen zu, reisst sie aus und hält sie mir hin, damit ich puste. Mal sehen, wie viel Löwenzahn wir nächstes Jahr so haben.

So, und jetzt ist es am dunkel werden. Zeit raus zu gehen und zu gucken, wie gut der Salat meinen kleinen Gästen schmeckt.

Kategorie: Haus und Garten