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Baby hat noch keinen Namen,…

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…weil wir nicht wissen, was es wird. Keine Ahnung. Baby wollte das scheinbar nicht, als wir beim Ultraschall gucken wollten. Ich habe mich entschieden in dieser Schwangerschaft nur die drei von der Krankenkasse bezahlten Ultraschalle zu machen. Letztes Mal hatte ich alle vier Wochen und gegen Ende sogar noch häufiger einen. Und wie entspannt diese Schwangerschaft im Vergleich zum letzten Mal ist! Ich kann mich ganz auf mein Gefühl verlassen. Aber es bedeutet halt auch, dass wir diese eine Chance hatten, etwas zu sehen. Der erste Ultraschall war zu früh, der nächste Ultraschall wird etwa drei Wochen sein, eigentlich schon zu spät, um sich wirklich drauf einzustellen und einen Namen auszusuchen. Auf jeden Fall haben wir jetzt (fast) zwei Namen ausgesucht und sind (fast) gewappnet für alle Fälle.

Es gibt sehr unterschiedliche Reaktionen, wenn ich sage, dass ich nicht weiß, was Baby wird. Manche sind begeistert, viele irritiert. Alle meinen, es sei unser Wunsch gewesen, nichts zu wissen. War es aber nicht. Es ist eben so gekommen.

Die seltsamste Reaktion, die ich bisher bekommen habe, war (und ich habe das tatsächlich schon mehrmals gehört), „Das macht es aber Schwierig schon vorher Kleidung zu kaufen…“ woraufhin ich gesagt habe „Wieso? Wir haben doch alles!“ und die Reaktion war entweder „Achso, stimmt ja!“ oder „Ja, stimmt, euer erstes Kind war ja auch kein Mädchen. Das wäre ja sonst schon ein Problem, wenn alles rosa wäre und Baby ein Junge würde.“ Ähm, bitte was?

Also bitte! Baby wird natürlich die Sachen von Murmeli übernehmen! Die sind alle schon schön eingetragen, weil wir sie auch schon gebraucht übernommen haben. Zum Teil von Verwandten, zum Teil auch von meinen Eltern. Baby wird also zum Teil Kleidung in der fünften Generation tragen. Es wird in einem Bett schlafen, in dem ich schon geschlafen habe (das im übrigen quietsch-rosa ist, was das Murmeli aber auch nicht im geringsten gestört hat). Und welche Farbe das ganze hat ist mir echt egal. Hauptsache es erfüllt seine Funktion! Später, wenn Baby dann etwas älter ist, kann ich mich (im Fall, dass es ein Mädchen ist) sicher nicht davon abhalten, Kleidchen zu kaufen oder zu versuchen eines zu nähen. Aber bis das Kind so groß ist, dass es die bequem tragen kann, warum sollte es nicht die Sachen vom großen Bruder anziehen? Und genauso würde ich denken, wenn es andersrum wäre.

Witzig war es übrigens, als Murmeli noch im Kinderwagen lag. Da hatte er immer ein schönes warmes Plumeau, das mit einen Kissenbezug bezogen war. Ich hatte drei Bezüge: einen in quietschrosa, passend zum Stubenwagen, einen in blau-weiß gestreift und einen in weiß mit einem rosa Streifen und einem blauen Streifen. Immer, wenn ich spazieren gegangen bin und mich fremde Leute angesprochen haben, konnte ich die Frage nach dem Geschlecht voraussagen. Abhängig vom Kissenbezug war diese nämlich wie folgt formuliert: „Ist es ein Mädchen?“, „Ist es ein Junge?“ oder „Was ist es?“.

Kategorie: Allgemein

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