Archiv für den Monat: März 2017

Kindersprache

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Gestern baute T. eine Kissenburg um sich herum und verkündete: „I bin i Kuhfladen“

Ich bin mir fast sicher, dass das nicht gemeint war. Vermutlich wollte sie sagen: „Ich bin ein Kaufladen“, Kuhfladen kam dann vermutlich vom hiesigen Dialektausdruck „Koofa“ für „Kaufen“, also „Kooflada“.

Kategorie: Allgemein

Vorhersehbar

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Wir haben im Garten Sonnenfänger (wie diese hier). J. und T. haben diese jeweils in die Mitte der kleinen Flecken mit Schneeglöckchen gesteckt, die bei uns im Garten wachsen. Es sollten Dächer sein, damit die Schneeglöckchen nicht nass werden. Einer der Sonnenfänger steckte nun also sehr nah am Fahrradweg, so nah, dass man nur die Hand ausstrecken musste, um ihn mitzunehmen. Ich habe schon am ersten Tag, als der Sonnenfänger dort stand gesagt, dass er dort nicht stehen bleiben darf, weil er sonst weg kommt. V. konnte das nicht ganz nachvollziehen, er meinte: „Lass sie doch“. Am nächsten Tag stand der Sonnenfänger wieder am Fahrradweg. Ich habe ihn dann dort gelassen. Es hat etwa eine Woche gedauert, aber als ich heute morgen aus der Haustür kam, lag er zerbrochen auf der Straße. Der Stab ist weiterhin verschwunden.

Kategorie: Allgemein

WMDEDGT 3/2017 – Funken

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Funken

Heute ist wieder der 5. und es ist wieder ein Sonntag. Dieses Mal war es aber ein recht ereignisarmer Tag. (Hier gehts zu WMDEDGT bei Frau Brüllen)

Heute morgen wurde ich schlafen gelassen, als ich aufgestanden bin, wurde mir erzählt, dass es heute Morgen geschneit habe. Na toll. Denn ich wünsche mir im Moment sehr, dass der Frühling kommt. Beim Aufstehen hatte es dann „nur“ noch geregnet.

Nach dem Frühstück wurde das Wetter aber zumindest trockener, wir sind in den Garten gegangen. Dort habe ich mir E. im Tragetuch auf den Rücken gebunden, T., J. und V. haben am hinteren Garten beim Gemüsebeet geschaufelt. Der Wind war kalt, aber mit Laufradfahren und kleiner Mittags-Jause haben wir es etwa drei Stunden ausgehalten. Irgendwann wurde E. dann unruhig, sie musste stillen und gewickelt werden. Als wir damit fertig waren, habe ich Lasagne für das Abendessen gekocht und Frikadellen für nächsten Donnerstag. Außerdem haben wir die Reste der vergangenen zwei Tage aufgewärmt: Spinat, Bratkartoffeln und Rührei und Spinatspätzle. Zusammen mit Apfel, Birne und Kohlrabi war das unser Mittagessen.

Beim Essen wurde E. wieder unruhig, ich kuschelte mich mit ihr ins Bett und bin dort eingeschlafen und erst zwei Stunden später wieder wach geworden. Während ich geschlafen habe, hat V. mit den Kindern das Kinderzimmer aufgeräumt, damit sie dort besser Lego bauen konnten und einen Berg an Wäsche gefaltet und verräumt, während die Kinder eine Folge „Urmel aus dem Eis“ gesehen haben.

Ich habe die zweite Maschine Wäsche aufgehängt und in den Trockner geräumt und die Windelwäsche eingeschaltet, die zweite Spülmaschine des Tages ausgeräumt, die Lasagne in den Ofen geschoben, etwas mit Lego gespielt, versucht T. vorzulesen und mit T. den Tisch gedeckt.

Dann gab es Abendessen, wir zogen uns schnell etwas an, ich stillte E. nochmal, T. und E. wurden gewickelt, alle wurden aufs Fahrrad/in den Kinderanhänger gesetzt und wir fuhren zum Funken.

Beim Funken trafen wir die Oma. Das Holz war sehr nass, der Wind war stark, es hat lang gedauert, bis die Hexe abgebrannt war. E. war im Tragetuch und hat völlig fasziniert das Feuer angeguckt. T. war die Blasmusik zu laut, J. wollte am liebsten ganz nah ans Feuer, bis es ihm dort zu warm geworden war.

Bis das Feuerwerk anfing, spielte T. noch auf dem Spielplatz und wir trafen dort andere Kinder auf ihrem Kindergarten.

Das Feuerwerk war lang. Irgendwann ist es T. zu viel geworden und (mir war es auch schon zu viel), wir sind zurück zu den Fahrrädern gegangen. Auf dem Rückweg sind alle Kinder eingeschlafen und wir konnten sie zu Hause gleich ins Bett bringen.

V. und ich sahen noch eine Folge „Heroes“ und jetzt schreibe ich noch den Tag auf und veranschiede mich hundemüde ins Bett.

Kategorie: Allgemein

Föhn

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Gestern Abend waren V. und ich im Kino. Der Film war „La La Land“. Ich fand ihn eher geht so. Die Musik hat Ohrwurmcharakter wiederholt sich aber im großen Ganzen dauernd. Die Handlung war kitschig. Das Ende passte nicht zum ganzen Kitsch davor.

Um nicht gleich nach Hause zu eilen, sind wir nach dem Film noch schnell zum Fast-Food Asiaten gegangen und haben uns eine Portion Hähnchenspieße geteilt.

Wir kamen also spät ins Bett. Die Kinder schliefen schon. Soweit war alles gut.

Dann fing E. in der Nacht an zu Husten und hörte nicht mehr auf, bis sie sich einmal über mir und unserem Bett übergeben hatte und sich selbst noch mitten in die Milchpampe rein gelegt hatte. Nachdem wir geduscht/gewaschen waren und das Bett neu bezogen war, waren wir dann hellwach. Dementsprechend müde waren wir heute morgen. Ich fühlte mich als Zombie, V. stellte den Kindern eine Folge „Urmel aus dem Eis“ an. Zu allem Überfluss wachte J. auch noch mit einer üblen Laune auf, er war am Abend definitiv zu spät eingeschlafen.

Wir mussten zu unserer allwöchentlichen Einkaufstour, doch dieses Mal machten wir es anders als sonst. Während V. alle Geschäfte und Marktstände abklapperte, die am Mittag schließen würden, verweilten die Kinder und ich am nahegelegenen Spielplatz. Wir aßen dort zu Mittag (Picknick mit Brezeln, Wurst, Käse, Äpfeln und Möhren) und als es Zeit wurde langsam wieder aufzubrechen, ging ich auf eine zweite Einkaufstour im Supermarkt, während V. mit den Kindern beim Spielplatz blieb.

Nach dem Einkaufen fuhren wir auf unseren Fahrrädern mit einem proppenvollen Kinderanhänger (E. und alle Einkäufe) und zwei Kindern in Fahrradsitzen nach Hause, wo ich schnell die Einkaufsbeutel ausräumte, E. wickelte und stillte, bevor wir wieder losfuhren. T. war im Fahrradsitz eingeschlafen, sie haben wir dann in den Anhänger gesetzt. Wir wollten M.s Haus, welches nun im Rohbau steht, angucken. Es hatte zwar den ganzen Tag schon stark gestürmt, sodass wir schon einige Teile von der Terasse ins Haus holen mussten, aber nun fing es so stark an zu stürmen, dass wir auf unseren Rädern kaum noch vorwärts gekommen sind. Im Haus, das nur mit einer Plane abgedeckt ist, die sich losgerissen hatte, war es unglaublich laut, es pfiff und knallte die ganze Zeit. Der Föhn wurde immer stärker und es fing an zu tropfen, wir entschlossen uns noch bei Oma und Opa zum Kaffee vorbei zu fahren, sie hatten das Haus auch angeguckt und konnten zumindest J. im Auto mitnehmen. Als wir dort ankamen, waren V. und ich total platt.

Nach dem Kaffee mussten wir dann aber doch wieder nach Hause fahren. Es regnete nun nicht mehr. Zu Hause hat V. dann gekocht, während ich mit den Kindern ein Spiel aus der Bücherei ausprobiert habe. J. und T. waren, sobald wir nicht mehr draußen waren, heute sehr stark am Grenzen austesten. Beim Spielen gab es aber etwas Ruhe. V. kochte in der Zwischenzeit Spinatspätzle und als die fertig waren, haben wir zu Abend gegessen.

Eigentlich wollten wir heute Abend noch zum Funken gehen, das wurde uns dann aber zu viel. Wir werden morgen zum Funken bei Oma und Opa gehen.

 

Kategorie: Allgemein