Socken 2

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Die Socken auf links anzuziehen gefällt J. sehr.  Endlich stört ihn nichts mehr.

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Schornsteinfeger, krankes Kind und Baustelle

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Heute wollte ich eigentlich die Zeit ohne Kinder nutzen und im Haus aufräumen. Die großen Kinder wollten mit ihrer Oma ist Hallenbad gehen. Dummerweise hatte aber T. schon gestern schlimmen Durchfall und heute Nacht auch. Wir haben sie schlafen lassen bis sie aufgewacht ist. Nur richtig da war sie heute morgen nicht und den Vormittag hat sie im Dämmerzustand verbracht. Also ist T. nicht mit zur Oma gegangen und stattdessen haben wir zusammen den Vormittag beim Arzt verbracht. Ins Hallenbad wäre sie natürlich sonst auch nicht gegangen. Bis nachmittags hat T. dann geschlafen, später wurde sie dann aber endlich etwas gesprächiger.

Außerdem war heute der Schornsteinfeger hier. Der Schornsteinfeger ist hier total schwarz. Als ich Kind war kam auch der Schornsteinfeger,  aber der war sauber. Dieser hier ist jetzt auf jeden Fall schwarz. Er kommt mit seinen Bürsten und fegt den Kamin und den Kachelofen. Außerdem putzt er noch die Ölheizung. Und dabei quatscht er ohne Unterbrechung. Er tut lustig und flucht,  er gibt Ratschläge und er redet von sich selbst immer als „der Schornsteinfeger“. Es ist lustig ihm zuzuhören aber nicht auf Dauer.

Gleichzeitig mit dem Schornsteinfeger war noch der Tischler angemeldet, der unsere Türen eingebaut hat. Der kam aber erst mal eine halbe Stunde zu spät. Er kommt immer zu spät oder auch gar nicht. Abmelden tut er sich auch nicht und man kann auch schon mal länger nichts von ihm hören, auch, wenn das eigentlich abgemacht war. Das scheint aber ein generelles Problem mit Handwerkern zu sein, zumindest ist das meine Erfahrung. Auf jeden Fall hat er nun zum dritten Mal die Badezimmertür angeklebt und sie wird wieder raus gehen, weil der PU Schaum auf dem Yton nicht hält. Die Frage ist nur, wie an es dieses Mal hält. 

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Socken 

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J. hasst Socken und Strumpfhosen. Jeden Morgen gibt es Theater: „Das ist nicht richtig! Die Boller stören!“ Und es ist nicht mal so, dass ihn die dicken Nähte stören würden, die ja immer an den Kindersocken sind, dann wäre ihm ja mit nahtlosen Socken geholfen. Ihn stören die Abschlüsse von den Nähten. Jetzt zuppeln wir also seit Monaten so lange an den Socken herum, bis es erträglich ist. Aber heute habe ich eine Idee und ich werde sie gleich morgen früh ausprobieren! Ich werde J. die Socken auf links anziehen. Ich bin gespannt, was er davon hält. Wahrscheinlich gar nichts, weil die Socken dann ja auch „nicht richtig“ sind.

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WMDEDGT 2/2017

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Was machst du eigentlich den ganzen Tag – 5.2.2017

Heute vor sechs Jahren haben wir geheiratet. Die Jahre sind schnell vorbei gegangen und doch nicht so schnell. Es ist eine Menge passiert. Ich habe mein Studium beendet, angefangen zu arbeiten, wir sind umgezogen, haben J. bekommen, sind nochmal umgezogen und nochmal umgezogen – dieses Mal ins eigene Haus – haben T. und E. bekommen, haben unser Haus Stück für Stück renoviert, haben uns geärgert, gefreut, haben gelacht und geweint.

Heute ist also das erste Mal, dass ich beim WMDEDGT mitmache.

Heute.

Was war denn alles heute?

Heute kam eine kleine T. ins Schlafzimmer getapst. „Mama“ sagte sie. E. lag noch in meinem Bett, ich hatte sie nachts zum Stillen zu mir genommen. Ich sagte T., dass sie zum Papa ins Bett gehen soll. Kurz darauf ein Schrei: „Papa! Mama!“, J. war wach geworden. Er schreit so lange in seinem Bett, bis einer von uns zu ihm geht. Das macht er so. Immer. Auch nachts. V. schälte sich aus seiner Bettdecke.

Gegen halb neun wurde ich wieder wach. E. wurde unruhig. Wir standen auf, es gab eine frische Windel, der Schlafanzug wurde ausgezogen, Pullover und Strumpfhose wurden angezogen. E. strahlte mich mit ihren Grübchen und ihrem zahnlosen Mund an. Ich legte sie auf den Teppich bis ich mich selbst angezogen hatte. Sie drehte sich in der Zwischenzeit auf den Bauch. Das macht sie seit gestern Abend.

Der Frühstückstisch war schon gedeckt als wir runter kamen, aber das Müsli fehlte noch. Ich fing an Hafer durch die Flockenquetsche zu quetschen. T. kam und wollte auf den Arm. Aber sie wollte auch Müsli. Und auf den Arm. Und Müsli, am besten sofort. J. saß schon am Tisch und hatte Hunger.

Irgendwann frühstückten wir, J. und T. noch im Nachthemd. J. beschwerte sich, ihm sei kalt. Aber anziehen wollte er sich nicht.

E sitzt jetzt mit uns am Tisch auf meinem oder auf V.s Schoß. Sie greift nach einem großen Löffel und schmeißt ihn vom Tisch. Und schmeißt ihn vom Tisch. Und schmeißt ihn vom Tisch. Und einmal quer über den Tisch.

Ich hatte mir vorgenommen, in die Kirche zu gehen. Wir haben einen neuen Pfarrer. J. und T. wollten mit, J. wollte sich nicht anziehen. Ich bin also mit T. allein gegangen.

T. hat in der Kirche fleißig mitgesungen. Und mitgeredet. Der Pfarrer hat eine Predigt gehalten, in der er das Bild von einem Ruderboot auf dem Bodensee benutzt hat. Und das Bild von einer Seilbahn. „Bodensee!“ rief T. begeistert. „Seilbahn, Seilbahn, Seilbahn!“ und „Guck mal Mama, Maria und Josef!“. „Mama, hör mal, da schreit E.!“ und ich erklärte ihr, dass das ein anderes Baby sei.

Nach der Kirche wollte sie dann noch mit den Schulkindern fangen spielen. Die Schulkinder haben das gar nicht richtig mitbekommen, aber T. hatte ihren Spaß. Wir sind dann noch schnell in die Bücherei gegangen und dann nach Hause.

Zu Hause angekommen haben T. und ich Mittagessen gemacht. T. wollte unbedingt Brokkoli schneiden, ich musste mich sehr zusammenreißen, dass ich ihr das scharfe Messer nicht aus den Händen gerissen habe. Danach waren die Kartoffeln dran und dann wurde es uninteressant und sie ist zu ihrem Papa und den Geschwistern ins Kinderzimmer gegangen, um Lego zu bauen.

Nach dem Mittagessen sind V. und T. dann ins Bett gegangen, ich habe E. gestillt, mir Kaffee gemacht und mit J. das Legohaus erweitert. Um drei habe ich V. wieder geweckt, er hat die Übernachtungstasche für die beiden großen Kinder gepackt und sie bei Oma und Opa abgeliefert. Heute Abend gehen wir zu zweit etwas Essen. Nachher werden wir E. noch zu Oma und Opa bringen und ein paar kurze Stunden zu zweit genießen. Wenn wir wieder nach Hause kommen, werden wir E. in ihr Bett legen und ich werde schlafen gehen, vielleicht sehen wir noch eine Folge Heroes. V. wird wach bleiben, denn heute ist Superbowl und den will er sich ansehen. Und dann ist auch schon morgen und unser sechster Jahrestag ist zu Ende.

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Immer im Wandel

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Mit der Wickeltasche ist das so eine Sache. Ich habe mir eine praktische Tasche ausgesucht, die man vergrößern kann, wo eine Wickelunterlage dabei ist usw. Sie hat Haken mit denen man sie gut am Kinderwagen befestigen kann.

Beim Murmeli haben wir sie zuerst sehr viel benutzt. Wir hatten Wechselsachen dabei, die wir (weil die Stoffwindeln dauernd ausgelaufen sind) auch ständig brauchten. Wir hatten Feuchttücher und Windeln und eine Thermoskanne mit heißem Wasser zum Muttermilch aufwärmen (weil ich in der Öffentlichkeit nicht stillen wollte), Stillhütchen und und und dabei.

Irgendwann habe ich den Kinderwagen kaum noch benutzt. Ich musste alles tragen. Irgendwann stiegen wir auf Wegwerfwindeln um. Ich gewöhnte mich ans Stillen in der Öffentlichkeit. Ich brauchte keine Stillhütchen mehr.

Die Wickeltasche wurde durch meine Mini-Tasche ersetzt. Drin waren: Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Taschentücher, eine (Wegwerf-)Windel, eine fast leere Packung Feuchttücher.

Dann kam der zweite Stoffwindel-Anlauf. Nun dabei: Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Taschentücher, Überhose, Einlage, Windelvlies, Feuchttücher, Windelbeutel.

Mit den zweiten Kind veränderte sich die Tasche wieder. Nun waren zusätzlich noch Windeln für das Baby dabei. Weil das gewählte Windelsystem sehr viel dichter hielt, brauchte ich aber keine Wechselkleidung mehr.

Dann ersetzte ich die Feuchttücher durch Waschlappen. Außerdem organisierte ich endlich eine Wasserflasche für unterwegs.

Nun also der aktuelle Inhalt, heute ausgepackt

Tasche

Rechts meine Sachen: Portemonnaie, Handy, Bleistift, Taschentücher, Handschuhe (es fehlt der Schlüssel, der ist in der Hosentasche, und der Kalender, den hatte ich vergessen)

Im Hintergrund der große Rucksack, er dient auch als Einkaufsbeutel

Links die Wickelsachen: Hinten Überhose und Windel vom großen (das Vlies hatte ich vergessen), davor links der Windelbeutel für die Dreckwäsche, rechts Überhose und Windel von der Raupe und Creme, die ich heute nicht brauchte. Vorne zwei Waschlappen.

Und irgendwo dazwischen die Wasserflasche, die für alle gebraucht wird.

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Minimalismus, Entschleunigung, Achtsamkeit?

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Das sind für mich drei Begriffe, die gerade total in Mode sind. Für mich hieß Minimalismus, dass man möglichst wenig besitzt. Man hat zum Beispiel einen Kindle, damit man nicht so viele Bücher im Regal stehen hat. Man hat einen IPod, damit man keine CDs braucht. Alles, damit man möglichst nichts herumstehen hat. Das waren so die Ansätze, die ich meistens irgendwo gelesen hatte. Aber, dadurch hat man ja nicht wirklich weniger, man hat es nur in einer anderen Form. Und ich finde Lesen am Bildschirm wesentlich anstrengender, als auf Papier. Außerdem will ich mich nicht immer vollständig von Technik umgeben. Und wenn ich keine Bücher mehr im Regal stehen habe, dann weiß ich am Ende überhaupt nicht mehr, welche Bücher ich eigentlich habe! Also habe ich das ganze als zwar einen ganz netten Ansatz angesehen, aber ansonsten für mich als nicht erstrebenswert betrachtet.

Entschleunigung und Achtsamkeit kommen meist im Doppelpack. Achtsamkeit, was heißt denn das? Darunter kann ich mir immer noch nicht so richtig etwas vorstellen. Entschleunigung? Das hieß für mich, dass man weniger macht, nicht dauernd Terminen hinterher rennt. Nur habe ich selbst eigentlich kaum Termine. Trotzdem habe ich kaum Zeit für irgendwas und Termine wären da nochmal weniger förderlich. Und ich denke, dass ich, in dieser neuen Stadt, eigentlich dringend Zeit für einen Verein oder ähnliches brauchen könnte, damit ich mehr Kontakt zu den Menschen hier bekomme.

Das führt mich zu einem Blogbeitrag von Maria auf Widerstand ist zweckmäßig.

Tatsächlich hat mich dieser Absatz ziemlich gut beschrieben:

Das Stichwort heißt Entschleunigung

Oft sind wir Getriebene. Wenn wir noch sitzen, dann machen wir uns gedanklich schon auf den Weg und wenn wir am Weg sind, dann denken wir schon an das Ziel und wenn wir das Ziel erreicht haben, dann sind unsere Gedanken schon bei der Auswahl der nächsten Ziele.

In Wahrheit verpassen wir aber genau mit diesem Verhalten den Moment, in dem sich gerade unser Leben abspielt. Ich glaube, dass ein Teil der Sinnentleertheit unserer Zeit genau aus diesem Phänomen heraus entsteht. Es ist schwer den Moment zu genießen, wenn ich in Gedanken ganz wo anders bin. (Maria auf „Widerstand ist zweckmäßig“)

Wenn ich Zeit habe oder in den letzten Jahren Zeit dazu hatte, um über mein Leben nachzudenken, dann fällt mir vor allem auf, dass ich nicht in der Lage bin, Augenblicke zu genießen. In den letzten Jahren habe ich verlernt, einfach mal nichts zu tun. Wenn ich keinen Termin habe, dann werde ich unruhig. Ich muss mir etwas zu tun suchen. Und es gibt ja auch immer unzählige Sachen zu machen. Ein großes Haus macht viel Arbeit, kleine Kinder auch.

Ich habe mir schon häufiger vorgeworfen, dass ich, wenn ich mit dem Murmeli mal etwas spiele, mit den Gedanken immer schon bei der nächsten Sache bin, die zu erledigen ist. Wenn das Murmeli mir etwas am Straßenrand zeigt, dann habe ich im Kopf, dass ich den Bus erreichen möchte. Wenn ich beim Kochen oder Aufräumen bin und das Murmeli mir etwas zeigen möchte, dann habe ich oft „keine Zeit“, um ihm die Aufmerksamkeit zu schenken, die ich ihm eigentlich schenken möchte (obwohl vielleicht gerade nichts anbrennen kann).

Ständig bin ich in Gedanken schon beim nächsten Schritt. Und das ist schrecklich! Ich fühle mich dabei so unwohl! Die Murmeli-Beispiele sind nur ein paar Beispiele, es gibt unzählige Situationen, wo ich geistig schon nicht mehr anwesend bin. Eine Weile war ich nicht mal mehr in der Lage, ein Gespräch zu führen und meinem Gegenüber wirklich zuzuhören (Ich glaube, das hat sich ein bisschen gebessert, aber gut ist es noch lang nicht).

Gleichzeitig gebe ich wirklich gern Sachen weg. Ich scheine zu merken, dass ich viel zu viele Sachen besitze. In dem Zusammenhang stellt sich mir gerade die Frage, ob ich die Sachen besitze oder die Sachen mich. Überhaupt ist Ausmisten eine Sache, die ich ganz gut kann. Als Kind habe ich Sachen, wo ich mir nicht 100% sicher war, dass ich sie weg tun wollte, kaputt gemacht und in den Müll geworfen, damit ich nicht auf die Idee gekommen bin, sie wieder rauszuholen (Stickeralben, Diddel-Blöcke, … was man als Kind nicht alles so gesammelt hat)

Mit Vorliebe sortiere ich alte Bücher aus. Die meisten davon habe ich gelesen und werde sie nicht noch einmal lesen. Mittlerweile versuche ich Bücher, die mich interessieren, in der Bücherei auszuleihen. Wenn ich Bücher mehrmals lesen möchte, kann ich sie mir immer noch kaufen. Meistens lese ich aber Sachbücher, die ich dann nicht mehrmals lesen möchte.

Bücher, das ist so ein Thema für sich. Ich habe Bücher geliebt! Ich konnte stundenlang lesen, was genau war eigentlich egal. Jetzt kann mich kaum ein Buch so fesseln, dass ich es bis zur Hälfte schaffe, bevor ich es weglege. „Was ist da los?“, frage ich mich.

Am liebsten würde ich auch Tinos Sachen aussortieren, Tino ist ein Sammler. Er kauft auch Sachen, die wir schon haben, nur weil die Aufmachung „schöner“ ist. Aber das sind ja nicht meine Sachen. Ich habe nur Angst, dass wenn ich zu viel von meinen Sachen aussortiere, am Ende nichts von mir bleibt und trotzdem alles vollgestopft ist. Das würde mich auch wieder unzufrieden machen.

Vielleicht muss ich die Begriffe für mich neu definieren.

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Was heißt „dazu gehören“ und wie lassen wir uns von der Meinung anderer Menschen beeinflussen? – Eine Selbstanalyse

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Llamasus schreib bei Drei kleine Lamas:

„Gerade seit ich selbst Mutter bin, erlebe ich, dass es wieder diese Gegenstände, Kleidungsstücke, Meinungen und Verhaltensweisen gibt, die man braucht, um ‚dazu zu gehören‘. „

Danke, Llamasus, für diesen Aufhänger. Ich finde das Thema unglaublich schwierig. Ich bin selbst sehr von Konsum geprägt, das muss ich ganz offen zugeben. Wenn ich nichts zu tun habe, gehe ich in der Stadt bummeln und gucke mir die Auslagen der Läden an. Oder ich surfe stundenlang in irgendwelchen Internet-Shops und suche mir Dinge aus, die ich vermeintlich haben muss. Vom Kaufen kann ich mich meistens abhalten. Ich weiß, dass ich danach ein schlechtes Gewissen hätte, etwas gekauft zu haben, das ich nicht unbedingt bräuchte. Aber immer nur angucken, macht auch nicht glücklich.

„Konsum macht nicht glücklich. So einfach ist das. Ob es nun um etwas Kleines oder um etwas großes geht: Ständig mithalten zu wollen, macht unfrei.“ (Llamasus)

Die üblichen Modeketten lasse ich meistens links liegen, außer ich brauche wirklich etwas. Aber Bastelläden, Haushaltwaren-Geschäfte, Stoffläden und Buchländen ziehen mich magisch an. Dabei entwickeln sich Ideen, was ich alles haben muss. Angesport wird dies auch durch die immer wiederkehrenden Fragen „Was wünschst du dir zum Geburtstag“ und „Was wünschst du dir zu Weihnachten“. Auf die Art habe ich schon Sachen bekommen, die am Anfang schön waren, dann aber kurz darauf in irgendeiner Ecke verstaubten.

Kleidungsstücke sind nicht unbedingt mein Fall, wenn es darum geht, mit anderen mithalten zu wollen. Was allerdings auf jeden Fall wahr ist, ist, dass ich zu bestimmten Anlässen bestimmte Normen erfüllen „muss“. Einige dieser Normen sollte man, wie ich finde, auch besser einhalten, wie zum Beispiel beim Vorstellungsgespräch. Ich will ja nicht meine Chancen nur durch schlechtes Auftreten zunichte machen. Wobei, anscheinend ist der Hosenanzug gar nicht so wichtig. Tino ist bisher auch nicht im Anzug zum Vorstellungsgespräch gegangen und hat die Stellen trotzdem bekommen. Auch zur nächsten Hochzeit hätte ich gern ein neues Kleid gehabt, so wie bei den letzten Hochzeiten. Die Kleider hängen jetzt im Kleiderschrank, ob ich sie nochmal anziehe, ist die große Frage.

Als Jugendliche waren Miss Sixtys Hosen gerade sehr angesagt. Sie gefiehlen mir sehr gut und ich wollte unbedingt eine haben. Sie waren aber auch unglaublich teuer. Und wirklich glücklich hat mich die Hose dann auch nicht gemacht. Irgendwie war sie ziemlich ungequem.

Das dazu gehören wollen bei Kleidung ist so eine Sache. Wie beim Vorstellungsgespräch ist es auch im Alltag so, dass ich nicht negativ bewertet werden will, bevor man mich überhaupt kennen gelernt hat. Aber das ist vermutlich ein Wunschgedanke, der sowieso nicht eintrifft, schließlich bewertet man Leute grundsätzlich zunächst mal aufgrund ihres Aussehens.

Jetzt habe ich eher diesen „Mama, die keine Zeit hat, sich hübsch zu machen“-Stil. Schlabbrige T-Shirts, lange Haare, praktische Jeans und Schuhe, alles ein bisschen von Kinderhänden vermatscht. Generell bin ich mehr ein naturverbundener Typ. In der Abizeitung wurde ich zum Öko der Stufe gewählt. Damals war mir das total unangenehm, heute bin ich ein bisschen stolz drauf.

Und da haben wir es also doch. Anscheinend ist es mir wichtiger, als ich dachte, die „richtige“ Kleidung zu tragen.

Bei Meinungen und Verhaltensweisen bin ich auch eher mehr in der alternativen Szene unterwegs. Wobei das ja auch wieder eine Szene ist, wo bestimmte Meinungen und Verhaltensweisen erwartet werden. Und auch hier gilt, was Llamasus gesagt hat:

Ob es nun um etwas Kleines oder um etwas großes geht: Ständig mithalten zu wollen, macht unfrei.“ (Llamasus)

Oft stelle ich mir die Frage „Was will ich eigentlich wirklich?“. Ich kann nicht alles machen, was mir vorgegeben wird oder was ich irgendwo sehe. Mein Tag ist keine Woche und meine Woche kein Monat.

Ich möchte gern arbeiten, warum das so ist und warum Teilzeitarbeit für mich nicht in Frage kommt, habe ich hier geschrieben.
Damit renne ich gegen den Strom. Viele junge Mütter wollen nicht arbeiten oder, wenn sie arbeiten wollen, dann aber nur in Teilzeit, weil sie mehr Zeit für ihr Kind haben wollen.
Tatsächlich wird auch nicht angenommen, dass ich arbeite. Schließlich habe ich ein kleines Kind und bin schwanger, wie kann es sein, dass ich dazwischen schon wieder fast ein Jahr gearbeitet habe?

Ich möchte dass das Murmeli zu einem gesunden, selbstständigen und verantwortungsbewussten Menschen heranwächst. Gesund soll es sein, das heißt für mich auch, dass es gute Lebensmittel bekommt, damit bin ich wieder voll im Trend. Junge Mütter kaufen Bioobst, Biogemüse, Vollkornnudeln, etc. Dazu gehört auch, dass ich unbedingt stillen wollte. Das hat mich unglaublich viele Nerven gekostet und ich wurde mehrmals angehalten Pre-Nahrung zu geben. Letzen Endes hat es dann doch geklappt. Ob mich das ganze glücklich gemacht hat? Ich weiß es nicht, es wurde irgendwie erwartet, von mir selbst und von meiner Umgebung, dass ich stille. Ich hätte mich als Versager gefühlt, wenn ich es nicht „geschafft“ hätte. Am Anfang hat mich das ganze sogar im Gegenteil sehr gestresst. Ich weiß nicht, ob es in dieser Frage ein richtig oder falsch für mich gegeben hätte. Ich glaube stillen und Fläschchen füttern hätten mich auf ihre Art und Weise unglücklich und glücklich gemacht.

Selbstständig und verantwortungsvoll soll das Murmeli werden. Ich könnte jetzt auf irgendeinen Zug aufspringen, der genau das verspricht. Montessori zum Beispiel hört man jetzt immer häufiger. Es werden hier gerade Schulklassen eingerichtet, auch im Internet kann man viel zum Thema finden. Aber das möchte ich nicht. Die Zwänge, die durch eine gewählte Erziehungsmethode entstehen, möchte ich mir und dem Murmeli ersparen. Was ich mir unter Erziehung vorstelle, dazu schreibe ich lieber ein anderes Mal mehr.

Ich möchte mich meinen Mitmenschen und meiner Umgebung gegenüber verantwortlich „benehmen“. Das heißt auch, dass ich voll auf den Zug aufgesprungen bin, der möchte, dass wir Plastik vermeiden. Ich versuche im Allgemeinen Müll zu vermeiden und Verpackungen. Darüber muss ich auch mal irgendwann schreiben, dieser Beitrag wird zu lang.

Im Zuge der Müllvermeidung bleibt es allerdings nicht aus, einige Sachen selbst zu machen. Das ist etwas, das ich eigentlich nicht so unbedingt machen muss. Aber wenn ich keinen Joghurt im Laden kaufen kann, dann muss ich ihn selbst machen. Darauf verzichten will ich nämlich nicht. Und das selber machen ist auch gerade ein großer Trend. Also bin ich auch da aufgesprungen.

Ich befürchte also, dass ich der totale Mitläufer bin. Auch, wenn das nicht für die Massenbewegung mit dauerhafter Fernsehbeschallung, billigen Lebensmitteln aus dem Supermarkt und einer Alles-Egal-Einstellung gilt. Trotzdem habe ich mich unbewusst einer Bewegung angeschlossen, auch wenn das noch eine kleinere Gruppe von Menschen ist. Der Bewegung, die auf natürliche Materialien achtet, versucht ökologisch und gesund zu leben und versucht ihre Kinder in diesem Sinne zu erziehen. Außerdem der Bewegung, die versucht sich vom Konsum loszulösen, sei es vom Medienkonsum oder vom Kaufkonsum.

Ich könnte mich noch vielen Dingen anschließen, die ich für wichtig oder gut oder schön halte. Meine Kleidung würde ich gern selbst machen, aber ich kann nicht nähen und ich wüsste nicht, wann ich das tun sollte. Scrapbooking gefällt mir sehr. Innendesign auch. Die vielen kleinen bunten Basteleien, die man jetzt überall sieht. Keine Zeit für sowas. Und ich würde mir wieder jede Menge Material kaufen, das dann am Ende verstauben würde. Politik interessiert mich grundsätzlich, es gibt Themen, die mir wichtig sind und die ich gern unterstützen würde. Auch dieses werde ich nicht tun.

„Ein wirklich beindruckender Mann sagte mal zu mir: ‚Ich suche nicht die Sympathie und die Zuneigung anderer.'“ (Llamasus)

Ein Satz, der wirklich beeindruckend ist. Ich suche diese Zuneigung, immer! Nicht gerade aller Menschen, aber der Menschen, die ich gern habe. Die Zuneigung der Menschen, die ich bewundere. Ich kann nicht glauben, dass ein Mensch nicht die Sympathie und Zuneigung anderer sucht. Höchstens, falls er ein Einsiedler ist.

Unser Haus – Unsere Baustelle – Teil 2

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Im März 2013 haben wir angefangen, die ersten Aufträge zu vergeben. Erstmal konnten wir nur im Erdgeschoss renovieren, da im oberen Stockwerk noch die Vorbesitzer wohnten.
Im Erdgeschoss befanden sich: Zwei Schlafzimmer, eine Küche (Durchgangszimmer), ein Wohnzimmer, ein Wintergarten. Einen Halbstock tiefer befand sich in Richtung Stall ein kleines altmodisches Bad.

Das ehemalige Badezimmer befand sich schon fast im Stall.

Das ehemalige Badezimmer befand sich schon fast im Stall.


Das Badezimmer war kalt, altmodisch und man hatte das Gefühl, dass man schon halb im Stall war. Es war also an einer Stelle, die ich für ein Badezimmer völlig ungeeignet finde.

Das erste Schlafzimmer befand sich hinter der Küche, wie es früher in solchen Wohnhäusern ja häufig war. Das zweite Schlafzimmer ist vom Gang aus erreichbar.

Der Wintergarten befand sich vor dem Küchenfenster und war hauptsächlich aus Holz. Es war im Winter kalt, im Sommer heiß und in der Küche war es stockdunkel.

Das Wohnzimmer war sehr niedrig (die Decke war abgehängt) und durch den Wintergarten dunkel.

Nun sind wir keine Wohnzimmermenschen. Wenn wir ein Wohnzimmer nutzen, dann abends, wenn wir gemütlich auf dem Sofa sitzen, ein Buch lesen oder im Internet surfen oder einen Film anschauen wollen. Das heißt, im Schnitt kommen wir nicht sehr häufig dazu, einen solchen Raum zu nutzen und wenn, dann sind wir unter uns. Im Allgemeinen ist dieser Raum ein Rückzugsraum, kein Vorzeigeraum, wie das früher so häufig der Fall war. Unser Leben spielt sich in der Küche ab. Bei Tino zu Hause gab es nur einen großen Raum im unteren Stockwerk, der natürlich die Küche enthielt, einen Esstisch und eine Ofenbank. Bei mir zu Hause wurde in der Küche am großen Tisch alles gemacht: Gegessen, gespielt, geredet, Hausaufgaben, etc.. Das Wohnzimmer wurde hauptsächlich zum Fernsehen genutzt oder von uns Kindern als Spielzimmer.

Wir haben uns also entschieden, dass wir kein Wohnzimmer im Erdgeschoss brauchen. Stattdessen haben wir ein Badezimmer eingebaut, direkt neben der Küche, im Wohnbereich. Und eine Abstell- oder Speisekammer, die unsere Küchenzeile verlängert, sodass wir Sachen schnell zur Hand haben aber nicht dauerhaft vor Augen. Außerdem haben wir anstelle des über die Küche erreichbaren Schlafzimmers, ein Esszimmer eingerichtet. Den Wintergarten haben wir abgerissen.

Die Küche ist groß genug, dass zwei gemütliche Sessel Platz haben und am Ofen haben wir eine Bank geplant, die breit genug sein wird, dass sich eine Person hinlegen kann.

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Unser Haus – Unsere Baustelle – Teil 1

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Ich dachte mir, ich könnte heute mal ein bisschen mehr über unser Haus schreiben. Es ist ein wichtiges Thema hier bei uns und wir sind immer sehr damit beschäftigt zu planen, Angebote einzuholen, Arbeiten zu kontrollieren, etc.

Im September 2012 haben wir das Haus zum ersten Mal besichtigt. Es war alt, dunkel, ungepflegt, verraucht, die Grundstücksgrenzen waren nicht klar, die Vorbesitzer wollten noch eine Weile wohnen bleiben. Alles in allem nicht die idealen Voraussetzungen. Aber: Die Lage war traumhaft und das Haus hatte eine Menge Potential und viel Platz.

Die Lichtverhältnisse im ehemaligen Wohnzimmer und Küche (auf der anderen Seite des Durchgangs) im März am frühen Abend.

Die Lichtverhältnisse im ehemaligen Wohnzimmer und in der Küche (auf der anderen Seite des Durchgangs) im März am frühen Abend.


Zum Vergleich: Das Badezimmer befindet sich nun dort, wo vorher das große Wohnzimmerfenster war. Vom Bad kommt man direkt in die Küche, die Sonne scheint zum Fenster herein und macht alles hell und freundlich (Aufnahme Weihnachten 2013 Mittags)

Zum Vergleich: Das Badezimmer befindet sich nun dort, wo vorher das große Wohnzimmerfenster war. Vom Bad kommt man direkt in die Küche, die Sonne scheint zum Fenster herein und macht alles hell und freundlich (Aufnahme Weihnachten 2013 Mittags)

Ein paar Eckdaten, warum wir uns trotz aller Hindernisse für das Haus entschieden haben:
Das Haus wurde 1939 gebaut, es besteht aus einem Wohnteil und einem Stall mit Heuboden. Insgesamt hat das Grundstück eine Fläche von etwas mehr als 800 Quadratmetern. Alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind in höchstens 10 Minuten zu Fuß zu erreichen (Wie lang ich mit Murmeli brauche, um die weiter entfernten Läden zu erreichen, habe ich noch nicht ausprobiert. Zu den 5 Minuten entfernten Läden brauchen wir ca. 45 Minuten). Der Spielplatz befindet sich unmittelbar gegenüber von unserem Haus, Schule und Kindergarten befinden sich in einem 5 Minuten Radius, zur Volksschule muss das Murmeli nur unsere Straße überqueren (welche eine Sackgasse ist). Die nächste Bushaltestelle ist ebenfalls in diesem Radius, die Busverbindungen sind (für eine Kleinstadt) sehr gut (Busse spätestens alle 15 Minuten). Das Haus ist solide gebaut, das Dach ist in Ordnung, es ist flexibel, sodass wir die Raumaufteilung machen können, wie es für uns praktisch ist, es gibt viel Raum um sich zu verwirklichen (im Stall zum Beispiel).

Bei Vollzeitvater gab es mal eine Liste mit Kriterien für den Hauskauf. Unsere Kriterien waren ähnlich, aber nicht genau gleich. Zum Beispiel haben wir kein Auto, uns waren also die drei Stellplätze, die wir hier hatten, herzlich egal. Aber insgesamt gefällt mir die Liste gut.

Unsere MUSS-Kriterien:

Es muss Platz für eine große Familie sein
Es muss einen großen Garten geben
Kein Fertigteilhaus
30er Zone
Einkaufsmöglichkeiten zu Fuß gut zu erreichenn
Volksschule zu Fuß gut zu erreichen
Gute Bus-Verbindungen
Es muss einen Keller geben
Darf nicht im gleichen Stadtteil liegen, in dem die Großeltern leben
Platz für eine Waschküche und einen Trockenraum (Waschküche ja im Erdgeschoss, „Trockenraum“ auf dem Dachboden)

Nice-to-have:
Baujahr vor dem Kriegsanfang
Spielplatz in unmittelbarer Nähe
Ein Holzofen (Haben wir selbst noch einbauen lassen)

Kann-Kriterien:
Die Möglichkeit aus dem großen Haus später mal zwei Wohnungen zu machen (Haben wir vorgesehen)

Tatsächlich sind wir nicht im gleichen Stadtteil, wie die Großeltern, aber sie sind sehr gut mit dem Fahrrad und notfalls auch zu Fuß zu erreichen (Mit Kinderwagen dauert das etwa so lang, wie mit einem laufenden Murmeli zum Einkaufen). Das ist enorm praktisch, weil das Murmeli doch recht häufig bei seinen Großeltern ist.

Das mit der Waschküche im Erdgeschoss und der Wäscheleine auf dem Dachboden ist unpraktisch, lässt sich aber leider nicht anders machen. In der Waschküche selber trocknet Wäsche extrem schlecht und sie ist auch eigentlich zu klein zum Wäsche aufhängen. Jetzt im „Sommer“ ist das Fenster dauerhaft gekippt, wodurch das Trocknen klappt, ich (bzw. im Moment Tino) bringe im Moment nur große Sachen auf den Dachboden (Bettwäsche zum Beispiel). Einen Trockner haben wir nicht. Ich würde auch gern mal unsere Wäschespinne ausprobieren, aber es regnet ja andauernd…

Last weeks „Just for me“ moments

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Diesen Montag möchte ich mich Mama Miez anschließen und meine Momente der letzten Woche vorstellen, die für mich ganz allein waren oder für mich eine besondere Auszeit vom Alltag bedeutet haben.

Wir vergessen im Alltag viel zu oft auch auf uns selbst zu schauen. Diese Serie soll uns unterstützen, die besonderen Momente für uns selbst im Alltag zu finden und bewusst zu erleben. Eine sehr wichtige Sache, wie ich finde.

1) Dienstag Abend waren Tino und ich bei den Bregenzer Festspielen. Davor waren wir noch zusammen etwas essen. Das Wetter war gegen Abend endlich ein bisschen besser geworden, sodass wir draußen im Biergarten sitzen konnten. Auf dem Weg zur Seebühne haben wir dann noch einem atemberaubend schönen Sonnenuntergang auf der anderen Seeseite zusehen dürfen bevor wir uns dann ganz Mozarts Zauberflöte hingegeben haben. Alles in allem ein wunderschöner Abend zu zweit.

2) Seit Donnerstag Mittag liege ich im Bett, nur für Baby natürlich. Da ich im Bett liegen unwahrscheinlich anstrengend finde, vor allem, wenn ich es nicht freiwillig tue und länger als einen oder vielleicht zwei Tage liegen muss, sind die besonderen Momente seitdem eher mit dem Aufstehen verknüpft. Gestern war ein besonderer Moment, als ich aufgestanden bin, um mich zu duschen. Ich habe mir sehr viel Zeit gelassen und mich danach ordentlich mit Körperöl von Dresdner Essenz eingeölt, welches ich sehr gern habe. Öl zieht bei mir gut ein, weil die Haut so trocken ist, wohingegen Körpermilch oder -butter immer einen Schmierfilm hinterlässt, den ich absolut unangenehm finde.
Frisch geduscht und nach Öl duftend durfte ich mich dann wieder ins Bett legen.

3) Kuscheln mit Murmeli. Das Murmeli ist im Moment fast ausschließlich bei seiner Oma, weil ich im Bett liegend nicht gut für es sorgen kann. Tino muss arbeiten gehen. Da sind die Momente, in denen das Murmeli am Abend bei mir liegt, seine Milch trinkt und mit mir ein Buch anschaut, etwas ganz besonderes für mich.

Kategorie: Just for Me, TinkaBell | Tags: